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3a-Steuerspar-Regel

Die Regel in einem Satz

Die 3a-Steuerspar-Regel: Zahle jährlich bis zum Maximum in die Säule 3a ein — die Beiträge werden vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen. Die Steuerersparnis hängt vom Grenzsteuersatz ab: Je höher das Einkommen (und damit die Progression), desto mehr spart jeder einbezahlte Franken.

Keine Werbung🇨🇭Schweiz-spezifisch📅Stand 2026🔍Quellenbasiert

📐 Die Regel: Säule 3a bis Maximum = Steuerabzug

voll vom Einkommen abziehbar
3a-Beitrag
hängt vom Grenzsteuersatz ab
Ersparnis
grössere Ersparnis
Höheres Einkommen
gleichzeitig Vorsorge aufbauen
Bonus

Rechenbeispiel

PositionWert
3a-Einzahlung (bis Maximum)voller Jahresbeitrag
Abzug vom steuerbaren Einkommenvoller Betrag
Bei ~25 % Grenzsteuersatz~1/4 zurück
Bei ~40 % Grenzsteuersatz~2/5 zurück

Warum die Regel funktioniert

Die Säule 3a ist ein Vorsorgegefäss mit eingebautem Steuervorteil: Die einbezahlten Beiträge (bis zum jährlichen Maximum) werden direkt vom steuerbaren Einkommen abgezogen, was die Steuerrechnung senkt. Der Clou ist die Progression: Weil die Steuersätze mit dem Einkommen steigen, spart jeder in die 3a einbezahlte Franken so viel Steuern, wie der eigene Grenzsteuersatz beträgt. Bei hohem Einkommen (und damit hoher Progression) ist die Ersparnis besonders gross. Man baut also gleichzeitig Vorsorgevermögen auf und bekommt einen Teil der Einzahlung über die tiefere Steuer zurück — ein doppelter Nutzen, der die 3a zum wirksamsten legalen Steuersparhebel für die meisten macht.

Wo die Regel bricht

Der Steuervorteil ist nur ein Aufschub, keine vollständige Befreiung: Bei der späteren Auszahlung der Säule 3a fällt eine (reduzierte) Kapitalauszahlungssteuer an. Netto bleibt für die meisten trotzdem ein klarer Vorteil, aber man sollte die Auszahlung planen (gestaffelt über mehrere Jahre und mehrere 3a-Konten, um die Progression bei der Auszahlung zu brechen). Bei sehr tiefem Einkommen mit geringer oder keiner Steuerlast ist der Steuervorteil klein — dann steht der Vorsorgeaspekt im Vordergrund, nicht die Steuerersparnis. Auch die Liquidität ist zu bedenken: 3a-Geld ist bis zur Pensionierung gebunden (mit wenigen Ausnahmen wie Wohneigentum oder Selbstständigkeit). Wer das Geld kurzfristig braucht, sollte es nicht in die 3a einzahlen. Und: Die 3a lohnt sich als Wertschriftenlösung für den langfristigen Aufbau meist mehr als als reines Konto.

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Häufige Fragen

Wie spare ich mit der Säule 3a Steuern?

Die Einzahlungen bis zum jährlichen Maximum werden voll vom steuerbaren Einkommen abgezogen. Die Ersparnis entspricht deinem Grenzsteuersatz — je höher das Einkommen, desto mehr sparst du pro Franken.

Wie viel Steuern spart die Säule 3a?

Das hängt vom Grenzsteuersatz ab: Bei rund 25 % Grenzsteuersatz bekommst du etwa ein Viertel der Einzahlung über die tiefere Steuer zurück, bei 40 % etwa zwei Fünftel.

Muss ich die 3a-Auszahlung versteuern?

Ja, bei der Auszahlung fällt eine reduzierte Kapitalauszahlungssteuer an. Netto bleibt meist ein klarer Vorteil. Tipp: mehrere 3a-Konten führen und gestaffelt auszahlen, um die Progression bei der Auszahlung zu brechen.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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