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50-Prozent-Lohnerhöhungs-Regel

Die Regel in einem Satz

Die 50-Prozent-Lohnerhöhungs-Regel: Von jeder Lohnerhöhung wandert die Hälfte dauerhaft in Sparen und Vorsorge, die andere Hälfte darf das Leben verbessern — bei CHF 300 mehr Lohn also CHF 150 zusätzliche Sparrate ab dem ersten Monat.

Keine Werbung🇨🇭Schweiz-spezifisch📅Stand 2026🔍Quellenbasiert

📐 Die Regel: 50 % jeder Erhöhung → Sparrate

50 % sparen
Von jeder Erhöhung
Lifestyle-Inflation
Gegner
Dauerauftrag am Tag 1 anpassen
Umsetzung
Sparquote wächst automatisch
Nebeneffekt

Rechenbeispiel

PositionWert
Lohnerhöhung CHF 400/Monat (netto ~330)
Davon in die SparrateCHF 165
Fürs LebenCHF 165
Nach 3 Erhöhungen à CHF 300+CHF 450 Sparrate — schmerzfrei

Warum die Regel funktioniert

Lifestyle-Inflation ist der leiseste Vermögenskiller: Mit jedem Karriereschritt wachsen Wohnung, Auto und Gewohnheiten mit — und die Sparquote bleibt trotz Verdopplung des Lohns bei mageren 10 %. Die Regel nutzt einen psychologischen Trick: Geld, das du noch nie im Alltag hattest, vermisst du nicht. Wer die halbe Erhöhung am Tag ihres Inkrafttretens in den Dauerauftrag packt, spart mehr, ohne je zu verzichten. Über ein Berufsleben gerechnet macht genau diese Regel den Unterschied zwischen «gut verdient» und «Vermögen aufgebaut».

Wo die Regel bricht

Sie setzt voraus, dass das Ausgangsbudget funktioniert — wer in der Teilzahlung der Kreditkarte steckt oder keinen Notgroschen hat, steckt zunächst 100 % der Erhöhung in Schuldenabbau und Reserve. Auch bei sehr tiefen Löhnen darf die Erhöhung zuerst echte Löcher stopfen. Und die Schweizer Progression knabbert mit: Von CHF 400 brutto bleiben je nach Kanton CHF 300–340 netto — rechne die 50 % vom Netto-Effekt, nicht von der Brutto-Zahl im Brief, sonst ist der Alltag enttäuscht und die Regel bekommt die Schuld.

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Sparquote im Zeitverlauf sehen

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Häufige Fragen

Gilt die Regel auch für Boni und den 13.?

Für Boni empfiehlt sich sogar mehr — 50–80 %, weil sie nie Teil des Alltagsbudgets waren. Der 13. Monatslohn hat in der Schweiz einen eigenen klassischen Job: Steuern und Jahresrechnungen.

Wohin mit den zusätzlichen Sparfranken?

In der Standardreihenfolge: Notgroschen auffüllen → Säule 3a bis zum Maximum → ETF-Sparplan erhöhen. Alles automatisiert, sonst versickert der Vorsatz nach zwei Monaten.

Was ist mit Beförderungen mit grossem Sprung?

Gerade dort wirkt die Regel am stärksten: Bei CHF 1'000 mehr sind CHF 500 neue Sparrate — das verdreifacht viele Sparquoten auf einen Schlag, während sich das Leben trotzdem spürbar verbessert.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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