Ein-Einkommen-Regel (Familie)
Die Ein-Einkommen-Regel für Paare und Familien: Gestalte die Fixkosten so, dass sie notfalls mit nur einem Einkommen tragbar sind, und nutze das zweite Einkommen primär für Sparen und Vorsorge. Das schafft Sicherheit bei Jobverlust, Krankheit oder Familienpause und verhindert Überschuldung.
📐 Die Regel: Fixkosten mit einem Einkommen tragbar halten
Rechenbeispiel
| Position | Wert |
|---|---|
| Einkommen A | CHF 6'000 |
| Einkommen B | CHF 5'000 |
| Fixkosten tragbar mit A allein | Ziel |
| Einkommen B | grösstenteils sparen/vorsorgen |
Warum die Regel funktioniert
Zwei Einkommen verleiten dazu, den Lebensstandard und die Fixkosten an beiden auszurichten — eine grössere Wohnung, ein teureres Auto, mehr Verpflichtungen. Das ist riskant: Fällt ein Einkommen weg (Jobverlust, Krankheit, Familienpause, Reduktion für die Kinderbetreuung), gerät der Haushalt sofort in Bedrängnis, weil die Fixkosten auf zwei Einkommen ausgelegt sind. Die Ein-Einkommen-Regel dreht das um: Man dimensioniert die Fixkosten so, dass sie notfalls mit einem Einkommen tragbar bleiben, und nutzt das zweite primär für Sparen, Vorsorge und Vermögensaufbau. Das gibt enorme Sicherheit und Flexibilität — man ist nicht auf beide Einkommen angewiesen, um über die Runden zu kommen.
Wo die Regel bricht
In Hochpreisregionen oder bei tieferen Einkommen ist es oft schlicht nicht möglich, die Fixkosten mit einem Einkommen zu decken — dann ist die Regel ein Ideal, dem man sich annähert, statt es voll zu erreichen. Auch bei sehr ungleichen Einkommen (ein hohes, ein sehr tiefes) ist die Regel leichter erfüllbar als bei zwei mittleren. Die Grundidee bleibt aber wertvoll: Je weniger die Fixkosten von beiden Einkommen abhängen, desto sicherer und flexibler ist der Haushalt. Selbst eine teilweise Annäherung (Fixkosten mit anderthalb statt zwei Einkommen tragbar) verbessert die Widerstandsfähigkeit. Wichtig ist, den Lebensstandard bei einem zweiten Einkommen bewusst nicht vollständig hochzufahren, sondern Puffer und Sparquote zu schaffen.
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Was besagt die Ein-Einkommen-Regel?
Gestalte die Fixkosten so, dass sie notfalls mit nur einem Einkommen tragbar sind, und nutze das zweite Einkommen primär für Sparen und Vorsorge. Das schafft Sicherheit bei Jobverlust, Krankheit oder Familienpause.
Warum nicht beide Einkommen voll einplanen?
Weil der Wegfall eines Einkommens (Jobverlust, Familienpause, Reduktion für Kinderbetreuung) den Haushalt sofort in Bedrängnis bringt, wenn die Fixkosten auf beide ausgelegt sind. Die Regel schafft Puffer.
Was, wenn ein Einkommen nicht reicht?
In Hochpreisregionen oder bei tieferen Einkommen ist die Regel oft nur ein Ideal, dem man sich annähert. Selbst eine teilweise Annäherung (Fixkosten mit anderthalb Einkommen tragbar) verbessert die Sicherheit.
Leutrim Miftaraj
Gründer · Innopulse Consulting GmbH
Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.
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