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⚖️Finanzwissen

Erbschaft und Nachlass in der Schweiz 2026 — Was du wissen musst

Das Erbrecht in der Schweiz ist komplex. Wer vorsorgt, schützt die Familie und minimiert den steuerlichen Aufwand.

50% des gesetzlichen Anteils

Pflichtteil Kinder

In fast allen Kantonen 0%

Erbschaftssteuer Ehegatte

In fast allen Kantonen 0%

Erbschaftssteuer Kinder

10–40% je nach Kanton

Dritte (Freunde etc.)

Gesetzliche Erbfolge ohne Testament

Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge: Ehegatte (50%) + Kinder (50%). Ohne Kinder: Ehegatte + Eltern. Ohne Ehegatte: Kinder. Wer diese Aufteilung ändern möchte, braucht ein Testament oder Erbvertrag.

Pflichtteil beachten

Kinder und Ehegatten haben einen Pflichtteil, den man nicht wegdisponieren kann. Neue Regelung ab 2023: Pflichtteil der Kinder = 50% (statt vorher 75%) des gesetzlichen Anteils. Dies gibt mehr Gestaltungsspielraum.

Erbschaftssteuern Schweiz

Ehegatten und Kinder: in fast allen Kantonen von der Erbschaftssteuer befreit. Grosse Unterschiede bei entfernteren Verwandten und Dritten: 0% (Appenzell I.Rh.) bis 36% (Waadt). Wichtig bei unverheirateten Paaren.

Vorsorge und Testament

Testament (eigenhändig): muss vollständig handgeschrieben, datiert und signiert sein. Erbvertrag: gegenseitige Vereinbarung, notariell beglaubigt. Begünstigtenklausel 3a/PK: wird nicht nach Erbrecht aufgeteilt, sondern nach Vorsorgerecht.

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Häufige Fragen

Was passiert mit der Pensionskasse wenn ich sterbe?

PK-Guthaben folgt nicht dem Erbrecht, sondern dem Vorsorgerecht. Begünstigte: Ehegatten/eingetragene Partner, Kinder, andere unterstützte Personen. Wichtig: Begünstigtenklausel beim PK-Anbieter prüfen und aktuell halten.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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