Finanzen im Berufsstart: Was tun mit dem ersten Lohn?
Der Berufseinstieg ist der mächtigste Moment für die Finanzplanung. Wer jetzt richtige Gewohnheiten aufbaut, ist 10 Jahre später weit vorn.
🎯 Prioritäten jetzt
- 1.Krankenkasse mit hoher Franchise wählen — als Junger zahlt man ohnehin weniger
- 2.Notgroschen aufbauen: 3 Monatslöhne als erste Priorität
- 3.Säule 3a starten — auch mit kleinen Beträgen beginnen
- 4.Budget erstellen und Sparquote von min. 20% anstreben
- 5.Schulden aus Ausbildung sofort tilgen
⚠️ Typische Fehler
- ✗Lifestyle-Inflation: Lohn steigt, Ausgaben steigen im gleichen Tempo
- ✗Kein Haushaltsbuch — Geld verschwindet unbemerkt
- ✗3a hinausschieben — jedes Jahr ohne 3a kostet CHF 1'500–2'500 Steuern
- ✗Auto kaufen (Leasing) bevor Notgroschen aufgebaut
- ✗Kreditkarte vollständig ausschöpfen und nur Minimum zahlen
✅ Checkliste für Berufsstart
Krankenkasse mit Franchise CHF 2'500 und HMO/Telmed-Modell gewählt
Budget erstellt (Fixkosten + Variable + Sparquote)
Notgroschen-Sparkonto eröffnet
Säule 3a Konto eröffnet (VIAC oder Finpension)
Dauerauftrag für 3a und Sparkonto eingerichtet
Krankenkasse optimiert und Prämienverbilligung geprüft
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Jetzt kostenlos starten →Häufige Fragen
Wie viel soll ich als Berufseinsteiger monatlich sparen?
Minimum 20% des Nettolohns — davon CHF 200–600 in die 3a und Rest auf Sparkonto (Notgroschen), danach Depot. Auch CHF 200/Mt. sind besser als nichts.
Leutrim Miftaraj
Gründer · Innopulse Consulting GmbH
Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.
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